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Wo wird Unterstützte Kommunikation eingesetzt?

Unterstützte Kommunikation wird begleitend in der Therapie bei Kindern mit Cerebralparesen, Mehrfach- bzw. Schwerstbehinderungen, Autismus sowie Entwicklungsstörungen unklarer Genese eingesetzt. Bei diversen neurologischen Krankheiten im Erwachsenenalter verursacht das Auftreten eines Anarthrie- bzw. hochgradigen Dysarthriesyndroms eine massive Beeinträchtigung der individuellen Kommunikationsfähigkeit. Daraus resultiert eine verminderte bzw. verunmöglichte Teilhabe im persönlichen Alltag, sowie im jeweiligen sozialen Umfeld. Eine Dys/ Anarthrie ist eine erworbene Sprechstörung, welche durch eine Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems verursacht wird. Sie beruht auf einer Beeinträchtigung der Steuerung und Ausführung von Sprechbewegungen. Dabei können die Atmung, die Phonation und die Artikulation betroffen sein. So lautet der korrekte Ausdruck, falls alle drei Funktionen zu gleichen Teilen beeinträchtigt sind, Dysarthropneumophonie. Bei einer Dysarthrie sind diese Funktionen beeinträchtigt, verändert oder vermindert, es kann also eingeschränkt lautsprachlich kommuniziert werden, während dies bei der Anarthrie nicht möglich ist. Der Patient kann, durch die Schwere der Schädigung weder Phonieren noch Artikulationsbewegungen ausführen.
Diese Schädigungen werden unter anderem von folgenden Erkrankungen hervorgerufen: dem Locked- In Syndrom, der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), dem Guillain- Barré Syndrom, der Multiplen Sklerose, der progressiven Supranukleären Blickparese sowie Morbus Parkinson im fortgeschrittenen Stadium und Chorea Huntington.
Eine Dys/ Anarthrie kann auch als Folge eines Schädel- Hirn Traumas oder eines Insults auftreten. Bei Auftreten einer reinen Dys/ Anarthrie sind die sprachverabeitenden Zentren intakt und somit kann die Eingabe über das Schriftbild erfolgen. Sprachverständnis, Lesen, Schreiben und die Wortfindung stellen für Dys/ Anarthriepatienten kein Problem dar, vorausgesetzt es gibt keine vorhergehenden Insulte mit Beteiligung der Sprachzentren. Bei Aphasien sind die sprachverarbeitenden Zentren beeinträchtigt, deswegen muss in erster Linie über die Symboleingabe gearbeitet werden. Einen weiteren Faktor stellt die Okulomotorik und die Arm- bzw. Handmotorik dar, gerade in Bezug auf Lesen und Schreiben. Da diese Erkrankungen mit schweren motorischen Einschränkungen und auch neuropsychologischen Begleitstörungen einher gehen können, müssen diese Punkte besonders berücksichtigt werden, um die entsprechenden Anpassungen der Hardware und Software durchführen zu können.
Auszug aus: Nutz M., Unterstützte Kommunikation in der Dys/ Anarthrietherapie, 2006

 

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